Nun ist es vorbei. Und wie war’s? Na ja, höflich ausgedrückt – Lehrreich, aber auf alle Fälle lohnenswert.
Wir kamen voller Freude, sehr gut aufgelegt in Tarp an und waren gespannt wie das Schützenheim wohl aussehen würde. Erster Kommentar “ Das sieht ja aus wie im Pferdestall“. Gemeint war ein langer schmaler Gang entlang der 20 Luftgewehrbahnen, getrennt durch eine Fensterfront. In diesem Gang standen über die gesamte Länge Bänke. Im Schützenraum reichlich Platz auch für Ablagetische hinter den Schießständen, helle freundliche Anlage mit tollen Einzelständen. Am Ende des Ganges lag das Büro des (r)Schießmeister. Ebenfalls groß, größer als unser Vorstandszimmer, sehr aufgeräumt, aufgeräumter als unser Vorstandszimmer, mit dem Schießmeister Wolfgang, sehr nett, genauso nett wie unsere Schießmeister.
An den Pokalen vorbei ging man zur Anmeldung in den Gastraum, in diesen gelangte man, wenn man durch eine große Halle (Tanzsaal ?) ging. Die „Gang“ aus Kappeln wurde sehr herzlich aufgenommen, Anmeldegebühr wurde bezahlt und die Schießstreifen entgegen genommen. Los ging’s!
Wir suchten uns Plätze,dies war nicht schwierig, da die Anzahl der zu dieser Zeit Schießenden recht übersichtlich war. Auf der Ablage eines jeden Schießstandes lag eine Dose mit Munition,festgeklebt und halb gefüllt. Helle Begeisterung bei uns, denn der Deckel sah genauso aus wie die Munition, die wir benutzten. Was lag da näher, als eben diese zu benutzen, wir wollen ja sparen.
Im Laufe des Schießen stellte sich heraus, dass die Munition echt besch…. war. Bei Maritta puffte es gleich zweimal, ehe sie bemerkte, dass es besser war doch unsere Munition zu verwenden. Bei mir puffte es einmal, zum Glück gleich während des ersten Streifens. Rosi hats zum Glück noch während der Probeschüsse bemerkt und Silke war so schlau gleich unsere Munition zu verwenden.
Unsere Ergebnisse waren …na ja… Lediglich Rosi,die einige ganz winzig kleine Dinge beherzte, konnte sich gleich fast um 20 Ringe verbessern. Maritta blieb weit hinter ihren Erwartungen zurück, da sie erst sehr spät den Munitionswechsel vorgenommen hatte. Silke war mit sich ebenfalls nicht zufrieden, sie mußte ihr Gewehr sehr verstellen, um einigermaßen gut zu schießen. Unsere „Trainer“ werden uns sicher sagen, dass dies nicht hätte sein müssen und andere Ursachen hatte. Ich fand leider auch erst sehr spät in meinen Rhythmus hinein und konnte auch wenig zufrieden mit dem Ergbnis sein.
Die Munitionsklärung kam dann nach dem Schießen, es war Übungsmunition für die Jugend von minderer Qualität. Wir haben daraus gelernt und dies Mißgeschick sportlich genommen. Dummheit muß eben bestraft werden, schließlich hatten wir eigene Diabolos mit und außerdem Pipi machen waren wir vorher auch nicht – außer Silke natürlich!
Der Hammer war dann die Auswertung, die mittels Zählgerät und PC durchgeführt wurde, inklusiv Aufzeichnung der Schußbilder. Tolle Sache. Klar, das müssen wir auch haben. Die Software ist frei zum downloaden.
Nach dem Schießen hatten wir noch nette Gespräche mit einigen Schützinnen, aus denen wir wieder viel lernen konnten. Dieser Ausflug hat sich auf alle Fälle gelohnt. Das kann man gerne wiederholen.
Heute am Sonntag wurde dann gleich das Auswertegerät unter die Lupe genommen, alle notwändigen PC-Anschlüsse sind vorhanden, der PC, Drucker und Monitor wurde organisiert (glückliche Fügung). Spätestens in 2-3 Wochen steht unsere PC-Auswertung.
Hier unsere Ergebnisse:
Maritta: 893 Ringe
Silke: 901 Ringe (ich bin nicht sicher, wird gerne korrigiert, falls ich mich irre)
Rosi: 921 Ringe
Brigitte: 931 Ringe