Archiv für August, 2009

Marathonschießen in Tarp

Nun ist es vorbei. Und wie war’s?  Na ja, höflich ausgedrückt – Lehrreich, aber auf alle Fälle lohnenswert.

Wir kamen voller Freude, sehr gut aufgelegt in Tarp an und waren gespannt wie das Schützenheim wohl aussehen würde. Erster Kommentar “ Das sieht ja aus wie im Pferdestall“. Gemeint war ein langer schmaler Gang entlang der 20 Luftgewehrbahnen, getrennt durch eine Fensterfront. In diesem Gang standen über die gesamte Länge Bänke. Im Schützenraum reichlich Platz auch für Ablagetische hinter den Schießständen, helle freundliche Anlage mit tollen Einzelständen. Am Ende des Ganges lag das Büro des (r)Schießmeister. Ebenfalls groß, größer als unser Vorstandszimmer, sehr aufgeräumt, aufgeräumter als unser Vorstandszimmer, mit dem Schießmeister Wolfgang, sehr nett, genauso nett wie unsere Schießmeister.
An den Pokalen vorbei ging man zur Anmeldung in den Gastraum, in diesen gelangte man, wenn man durch eine große Halle (Tanzsaal ?) ging. Die „Gang“ aus Kappeln wurde sehr herzlich aufgenommen,  Anmeldegebühr wurde bezahlt und die Schießstreifen entgegen genommen. Los ging’s!
Wir suchten uns Plätze,dies war nicht schwierig, da die Anzahl der zu dieser Zeit Schießenden recht übersichtlich war. Auf der Ablage eines jeden Schießstandes lag eine Dose mit Munition,festgeklebt und halb gefüllt. Helle Begeisterung bei uns, denn der Deckel sah genauso aus wie die Munition, die wir benutzten. Was lag da näher, als eben diese zu benutzen, wir wollen ja sparen.
Im Laufe des Schießen stellte sich heraus, dass die Munition echt besch…. war. Bei Maritta puffte es gleich zweimal, ehe sie bemerkte, dass es besser war doch unsere Munition zu verwenden. Bei mir puffte es einmal, zum Glück gleich während des ersten Streifens. Rosi hats zum Glück noch während der Probeschüsse bemerkt und Silke war so schlau gleich unsere Munition zu verwenden.
Unsere Ergebnisse waren …na ja… Lediglich Rosi,die einige ganz winzig kleine Dinge beherzte, konnte sich gleich fast um 20 Ringe verbessern. Maritta blieb weit hinter ihren Erwartungen zurück, da sie erst sehr spät den Munitionswechsel vorgenommen hatte. Silke war mit sich ebenfalls nicht zufrieden, sie mußte ihr Gewehr sehr verstellen, um einigermaßen gut zu schießen. Unsere „Trainer“ werden uns sicher sagen, dass dies nicht hätte sein müssen und andere Ursachen hatte. Ich fand leider auch erst sehr spät in meinen Rhythmus hinein und konnte auch wenig zufrieden mit dem Ergbnis sein.
Die Munitionsklärung kam dann nach dem Schießen, es war Übungsmunition für die Jugend von minderer Qualität. Wir haben daraus gelernt und dies Mißgeschick sportlich genommen. Dummheit muß eben bestraft werden, schließlich hatten wir eigene Diabolos mit und außerdem Pipi machen waren wir vorher auch nicht – außer Silke natürlich!
Der Hammer war dann die Auswertung, die mittels Zählgerät und PC durchgeführt wurde, inklusiv Aufzeichnung der Schußbilder. Tolle Sache. Klar, das müssen wir auch haben. Die Software ist frei zum downloaden.
Nach dem Schießen hatten wir noch nette Gespräche mit einigen Schützinnen, aus denen wir wieder viel lernen konnten. Dieser Ausflug hat sich auf alle Fälle gelohnt. Das kann man gerne wiederholen.
Heute am Sonntag wurde dann gleich das Auswertegerät unter die Lupe genommen, alle notwändigen PC-Anschlüsse sind vorhanden, der PC, Drucker und Monitor wurde organisiert (glückliche Fügung). Spätestens in 2-3 Wochen steht unsere PC-Auswertung.

Hier unsere Ergebnisse:
Maritta:  893 Ringe
Silke:      901 Ringe (ich bin nicht sicher, wird gerne korrigiert, falls ich mich irre)
Rosi:       921 Ringe
Brigitte:   931 Ringe

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25. August – Mentale Vorbereitung auf Freitag

smilie_rauchen2

Heute bekommt jeder einen mit – nicht ernst zu nehmen und sehr frei zitiert.

Noch ein vorletztes Mal den Schießmarathon vorbreiten – 100 Schuß ohne Pause – ohne Pause? – sieht man doch immer wieder Mädels nervös an den Nägeln kauen und vor die Tür gehen zum Schmöken.
Fluchen läßt die Luft anschwillen – zum Glück die Kinder sind erwachsen und müssen sich nicht mehr diese Tiraden an verbalen Entgleisungen anhören.

Rosi – in sanften Worten: Sch… was ist denn das. Wieso schießt der immer nach unten? Wohl bemerkt Rosi hat erkannt, dass alles, was Schwierigkeiten bereiten könnte, Maskulinum sein müßte. Nun denn am Donnerstag bekommt sie eine Nachhilfe, weil, daran ist nichts zu rütteln, es heißt DAS Luftgewehr – Neutrum. Zum Glück haben wir unsere Männer um festzustellen – na ja, was braucht ein Luftdruckluftgewehr? Genügend Luft um zu treffen – klar, das war die Lösung.

Silke – nicht nur die Lüttste, sondern auch die Jüngste und  nicht die Schlechteste. 40 Schuß sind getan, groll,zitter, Wut. Warum ist die Zehn auch in der Mitte und nicht dort, wo sie hinschießt. Darauf erstmal eine ..smilie_rauchen2.
Rehabilitation folgt, auch hier war irgendwas am Gewehr, etwa auch die Luft?

Regina – kann zwar am Freitag nicht mitschießen, aber hält uns fantastisch bei der Auflagenstange. Aber irgendwie war wohl auch bei ihr der Wurm drin, die Luft raus oder die Diabolos verbogen. Darauf erstmal eine .. smilie_rauchen2 Schließlich soll es  ja in zwei Wochen richtig um die Wurst sprich um einen Pokal gehen. Schmachtende, tröstende Worte fliegen flüsternd durch den Auswerteraum: “ Schahatz, nur ein Schnitt von..(wird nicht verraten). Keiner sollte es mitbekommen, aber es gibt da jemand die hat ihre Ohren überall – Irgendwann mal „1984″ gesehen! Schießauge sei wachsam!

Marita – kaum zu glauben, sie konnte nicht trainieren. Ist ja eigentlich unglaublich. Ihr Mann läßt sie kurz vor so einem wichtigen Termin arbeiten.  Dabei muß sie dringend Muckis aufbauen,damit der Seitenspanner auch nach 60 Schuß noch locker flockig zu hebeln ist.

Brigitte – das ist so’n Fall für sich. Sie weiß – sie kann nicht Erste werden – sie muß nicht Letzte werden
In anderen Sportarten nennt man es ja Doping, was da am Dienstag aufgefahren wurde. Vor lauter Aufregung vergißt sie dann auch noch die Begrüßung. Dann gings los: Anprobieren von Auflagewesten. Die eine war zu groß,die andere zu klein, eine zu teuer und eine passte. Da kommt man sich ja vor wie in einem Pappkarton. Rinn geiht ja noch, aber wi schast wedder rutkomen? Die Männer mußten ihr an die Wäsche (Knöpfe) gehen und behilflich sein. Darauf erstmal eine.. ne, ne, als Nichtraucherin gibt es andere Freuden! Der Rote schmeckte richtig lecker.
Wenn Brigitte jetzt noch lernt, dass Knöpfe an der Jacke meistens 2 Löcher haben, man dieses Muster aber nicht unbedingt auf dem Schießspiegel produzieren sollte, dann kann am Freitag nichts mehr schiefgehen.

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29. August Grillfest 16.00 Uhr im Schützenverein

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Über 40 ! Vereinsmitglieder haben sich bereits angemeldet. Das wird ein Spass, bei dem es hoffentlich keine angebrannten Grillwürste gibt.

Beginn: 16.00 Uhr
Kohle heiß: ab 17.00 Uhr

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Vorfreude auf den 28. August

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Alles klar, wir sind notiert für Freitag ab 16 Uhr in Tarp – unsere Feuertaufe als Mannschaft -einer weiblichen wohlbemerkt, denn die Männer haben sich alle gedrückt. Diesem Spass-Stress wollte sich keiner unterziehen – Memmen! Aber ihr könnt Euch noch anmelden!

Bitte vergesst nicht:

  • Eine Flasche Wasser o.a. mitnehmen
  • Euer Gewehr mit dem Ihr geübt habt
  • Hauseigene Munition
  • Volle Kartusche
  • euren Schützenausweis (die kleine weisse Karte)
  • Festes Schuhwerk
  • eine etwas dickere Jacke (zum Abfedern des Pulsschlages)
  • gute Laune
  • den eisernen Willen zum Siegen
  • vorm Start noch einmal Pipi machen ;-)

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22. August – Glücksburg

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In Glücksburg findet der Schützenmarsch samstags abends (18:00 Uhr) statt. Ist ja auch keine schlechte      Idee, haben doch auch diejenigen Gelegenheit sich am Ummarsch zu beteiligen, denen der Sonntag heilig ist.
Widerspruch: Einem Schützen ist kein Sonntag heilig.

Man trifft sich  vorm Schützenhaus, um Menschen und Fahnen einzuladen, einige der Kameraden fahren direkt von ihrem Wohnort. Treffpunkt Glücksburg Marschsammelstelle.
Doch, was ist das??? Ein neuer Schützenbruder? Hochgewachsen, stolzer Trottelträger, mit  Schlips, swatte Büx und witte Hemd,  wird er doch tatsächlich nicht erkannt von unserer Majestät Königin Rosi.
Rosi, der mußte so gut aussehen, weil seine Frau sich ja erfolgreich gedrückt hat! Und was hatte die zu tun? Nichts besseres als sich der Vereinsbuchhaltung hinzugeben – junge war das spannend!

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20. August – irgendwie ein cooler Tag

Na ja, cool ist gut bei über 30°C . Da hilft keine Dusche, nur ein Bad in der Ostsee.

Der 3.letzte Schießabend vor dem 100-Schuß-Schießen. Wir Frauen sind wild entschlossen nicht letzte zu werden und das merkt man am Trainingsehrgeiz.
Ganz neue Schießmoden konnte man bei Marita sehen. Ein fetziges Stirnband, passend zum Woodstock Remember-day, mit einem lässig angebrachten Sichtschutz. Na, ob das in Tarp genehmigt wird?

Ich wollte das Knopflochschießen einführen, hab mich dann aber nicht so recht getraut darauf aufmerksam zu machen. Nun und wirklich hilfreich wäre das für dies besagte Turnier ja auch nicht. Wers rausbekommt, was ich damit meine, dem gebe ich am Dienstag einen aus.
Unsere Svens sind echt Spitze. Stehen bzw. sitzen die beiden doch seelenruhig und geduldig im Vorraum und beobachten uns, um uns dann Fehler aufzuzeigen, denjenigen, die kein eigenes Gewehr haben, das richtige Gewehr zu geben, die Auswertung vorzunehmen und zu besprechen. Danke Ihr zwei!


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18.August – Der Zeit voraus und Massendemo bei den Frauen

Ein ganz normaler Dienstag im Schützenheim Kappeln. Männer und Frauen versammeln sich. Die ersten Vereinsmitglieder treffen bereits um 17:40 Uhr ein und stellen fest „oh, wir sind die ersten“. Nicht mal der Chef ist vor uns da. Hat er doch ein Bett im Heim.
Wie aus dem Zauberhut erscheint dieser jedoch, nicht ganz ohne Verwunderung der zuvor Beschriebenen. Emsig und zielstrebig gehen sie gemeinsam in das Vorstandszimmer, sprechen über dies und das. Um 17:55 Uhr wird der Chef sichtlich unruhig, niemand sonst ist da. Doch nun, der rettende Satz: “ Jan, die Vorstandssitzung ist erst nächste Woche.“  Das Gesicht hättet ihr sehen sollen – einfach köstlich.
Ich bin mir aber sicher, irgendwann bekomme ich hundert Retourkutschen. Dennoch, es bringt immer wieder Spass und etwas Gutes hatte es dann ja doch. Die beiden zu um 19 Uhr zu einem Gespräch bestellten Vereinsmitglieder waren da und wir konnten wieder einen Punkt abhaken, wenn auch eine Woche zu früh.
Aber, wie schon Paulchen Panther sagte:“ Es ist nie zu früh alle Tage, ich komme wieder, keine Frage!“ Oder war das irgendwie anders?

Und hinter verschlossener Vorstandszimmertür war es bereits zu hören: Emsiges Gemurmel , leichter Anfall von Hektik und irgendwie schien da viel los zu sein.
Endlich, 19:30 Uhr Schützenschwester B. aus K. konnte zum Üben fürs 100-Schuss-Schießen auf die Anlage. Aber, was war zu sehen: Sämtliche Lieblingsschießplätze waren belegt. So geht das nicht! Ein Mann traute sich in diesen Aufmarsch geballter Frauenpower gar nicht hinein. Die Schießmeister standen fasziniert, verwirrt, entzückt (ob der vielen Weiblichkeit) im Vorraum und begutachteten die Damen. Endlich, 20:45 Uhr, auch die letzte Schützin war fertig und konnte ihre Schießleistung auswerten lassen.

Tarp wir kommen!  Mit Gebrüll und, na ja schaun wir mal mit welcher Leistung. Wir fangen erst an, sind aber guter Hoffnung, hochmotiviert und gut begleitet von unseren persönlichen Coaches. Ihr sollt unsere Maskottchen sein.

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19. August – traurig und gar nicht lustig

Gar nicht lustig wird dieser Eintrag fürs Tagebuch.

Entsetzt hörte ich heute morgen die 5:30 Uhr Nachrichten. Bei den Sportschützen in Gettorf ist man eingebrochen und hat mit einer Flex den Waffenschrank geöffnet und sämtliche Waffen im Wert von 60000 Euro entwendet. Man wird sicher im Laufe des Tage mehr darüber hören wie das passieren konnte.

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16. August – endlich wieder Normalzeit

Heute – ein denkwürdiger Sonntag – alleswarwieder normal!!!! Hurra!.

Die Männer saßen an ihrem Stammtisch und hielten wichtigen Small Talk, der Pistolenschießstand wurde wieder gaaanz normal benutzt und auch Eckard, von allen liebevoll Opa genannt, war am KK- Stand zugange.

Was kann das Schützenleben doch ruhig und wunderschön sein.

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Vorstandssitzung – 25. August

Vorstandssitzung um 18.00 Uhr im Vereinsheim

Mario, Maria, Herbert bitte den Termin nicht vergessen, ist sehr wichtig.

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